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S-SH Steuerberatungsgesellschaft mbH

Wichtige aktuelle Neuerungen
"Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Steuerzahlen. Die Kenntnis aber häufig."

Meyer A. Rothschild, Bankier

Nur wer in Sachen Steuerrecht auf dem neuesten Stand ist, kann seine Rechte bestmöglich ausschöpfen. Die S-SH Steuerberatungsgesellschaft hält Sie deshalb über aktuelle Ereignisse und Veränderungen rund um Steuer und Buchhaltung auf dem Laufenden.

 

Steuerterminkalender 2019

» Steuerterminkalender-2019.pdf (Download)

 

Neuregelungen Minijobs/Midijobs 2019

Unter folgendem Link lesen Sie wichtige Änderungen zu den gesetzlichen Vorschriften für Minijobs.

https://blog.minijob-zentrale.de/2018/12/17/minijobs-2019-das-aendert-sich-fuer-arbeitgeber-und-minijobber-im-neuen-jahr/

Auch die sog. „Midijobs“ („Gleitzonenregelung“) wurden gesetzlich neu geregelt. Sobald das regelmäßige monatliches Arbeitsentgelt die Grenze für Minijobs, also 450 Euro übersteigt, werden auch für den Arbeitnehmer Beiträge zur Sozialversicherung fällig. Bei Midijobs, also bei Beschäftigungen mit Arbeitsentgelten in der Gleitzone von 450,01 bis 850 Euro, seit 1. Juli 2019 heißt die Gleitzone nun Übergangsbereich und umfasst den Bereich von 450,01 bis 1.300 Euro, werden die Sozialabgaben von ansonsten rund 20 Prozent abgemildert. Dies dient dazu, den Wechsel von einem versicherungs¬freien Minijob zu einer versicherungs¬pflichtigen Beschäftigung attraktiver zu machen.

 

Datenschutz-Grundverordnung tritt am 25. Mai 2018 in Kraft

Nach Ende der zweijährigen Übergangsfrist (Anpassung des nationalen Datenschutzrechts an die EU-Verordnung) verschärfen sich ab dem 25. Mai 2018 unmittelbar die Vorschriften rund um den Datenschutz ohne Ausnahme für alle Unternehmen. Wichtige Hinweise, Aktuelles und Arbeitshilfen finden Sie hier.

 

Informationen zum Thema Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung

» Merkblatt der OFD Karlsruhe zur Kassenbuchführung mit Stand vom 22. Februar 2018.pdf (Download)

» Kassengesetz.pdf (Download)

 

Elektronische Registrierkassen und Kassenaufzeichnungen

Elektronische Registrierkassen und Kassenaufzeichnungen »

 

Zertifizierte Sicherheitseinrichtung kommt ab 2020

Ab 2020 müssen alle elektronischen Kassensysteme eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (bestehend aus einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer Schnittstelle; https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/DigitaleGesellschaft/Grundaufzeichnungen/grundaufzeichnungen_node.html) besitzen, die Manipulationen an den erfassten Daten durch die Protokollierung aller digitalen Daten verhindern soll. Unternehmen, die ein neues Kassensystem anschaffen, sollten daher darauf achten, dass das Kassensystem mit einer Sicherheitseinrichtung ausgerüstet ist. Andernfalls darf ein nicht nachrüstbares bzw. nicht per Update aktualisierbares Kassensystem nur bis zum 31. Dezember 2022 genutzt werden. Diese Übergangsfrist gilt auch für Kassensysteme, die nach dem 25. November 2010 angeschafft wurden, die ab dem 1. Januar 2017 geltenden Anforderungen an Kassensystem erfüllen, jedoch nicht mit einer Sicherheitseinrichtung nach- bzw. aufrüstbar sind.

 

Meldepflicht für Kassensysteme

Ab 2020 müssen alle im Unternehmen genutzten Kassensysteme dem zuständigen Finanzamt gemeldet werden. Die Meldefrist beträgt einen Monat nach Inbetriebnahme des Systems. Für bereits zu Jahresbeginn 2020 genutzte Altkassen wird es eine Nachmeldefrist bis zum 31. Januar 2020 geben. Gleichzeitig wird eine Belegausgabepflicht bei Verwendung eines elektronischen Kassensystems eingeführt. Danach ist zwingend jedem Kunden ein Kassenbeleg auszuhändigen. Aus Zumutbarkeitsgründen sieht das Gesetz für den Warenverkauf an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen vor, dass Unternehmen die Befreiung von der Belegausgabepflicht beantragen können. Die Finanzbehörde wird nach pflichtgemäßem Ermessen über den Befreiungsantrag entscheiden, wobei auch die Kenntnis der eingesetzten Kassensysteme berücksichtigt werden wird. Die Zustimmung zur Befreiung kann jedoch jederzeit widerrufen werden.

 

Aktuelles aus der Gesetzgebung und Rechtsprechung

 

Terminsache: Künstlersozialabgabe 31. März

Seit Inkrafttreten des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) ist für jede Inanspruchnahme künstlerischer oder publizistischer Leistungen durch einen „Verwerter“ eine Sozialabgabe zu zahlen. Zu den „Verwertern“ gehören nicht nur diejenigen, die solche Leistungen typischerweise nutzen, sondern auch solche, die ihre Produkte gestalten lassen oder Werbung für das eigene Unternehmen betreiben, wenn regelmäßig Aufträge an selbständige (Einzelunternehmen oder GbR; nicht OHG/KG/GmbH/e.V./GmbH & Co. KG/AG/UG) Künstler oder Publizisten (z. B. Gestalten von Flyern/der Homepage/von Verpackungen, Entwerfen von Werbeanzeigen u. ä.) erteilt werden. Künstler i. S. d. KSVG sind z. B. auch Grafiker, Designer, Layouter, Illustratoren, Texter, Fotografen und Visagisten, selbst wenn sie steuerrechtlich nicht als Künstler anerkannt sind. Es gehören praktisch alle verkaufsorientierten Unternehmen zu den Abgabepflichtigen nach dem KSVG.

Genaue Informationen über z. B. die Abgabepflicht finden Sie auch unter www.kuenstlersozialkasse.de.

Falls Sie im Meldezeitraum die genannten Leistungen nicht nur gelegentlich (bis zu drei Veranstaltungen/Aufträge im Meldezeitraum) in Anspruch genommen haben oder die Entgelte für solche Leistungen über 450,00 € im Kalenderjahr liegen, sind Sie zur Meldung der abgabepflichtigen Entgelte verpflichtet. Die Meldung muss bis 31. März des Folgejahres erfolgen. Haben Sie im Meldezeitraum keine abgabepflichtigen Leistungen bezogen, muss eine Nullmeldung mit Abgabetermin 31. März des Folgejahres erfolgen.

Fahrlässig/vorsätzlich unterlassene Meldungen oder falsche Angaben können als Ordnungswidrigkeit gemäß § 36 KSVG mit einer Geldbuße bis 50.000,00 € geahndet werden.

https://www.kuenstlersozialkasse.de/jahresmeldung-abgabepflichtige.html (online-Meldung)

Meldebogen zur Angabe abgabepflichtiger Entgelte 2016
5-Jahres-Meldung
Korrektur Meldebogen

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie zum Kreis der abgabepflichtigen Unternehmen gehören und wollen dies überprüfen lassen ("Erstanmeldung")? Dann füllen Sie bitte den Erhebungsbogen aus und schicken ihn an die Anschrift: Künstlersozialkasse, bei der Unfallversicherung Bund und Bahn, 26380 Wilhelmshaven.

 

Steuerklassenwahl 2019

Nachdem die Sozialversicherungswerte nun feststehen, hat das BMF auch die endgültige Fassung des jährlichen Merkblattes zur Steuerklassenauswahl bei Ehegatten, die beide Arbeitnehmer sind, für das Jahr 2019 bekannt gegeben. Nähere Informationen lesen Sie im Dokument. Gerne können Sie sich mit unserer Kanzlei in Verbindung setzen.

Merkblatt Steuerklassenwahl 2019 »

 

Die neuen GoBD

Die "Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff" (kurz: GoBD) wurden am 14. November 2014 erneuert.

GoBD-Zusammenfassung »

 

Mindestlohn – Infos zur Dokumentation

Mit dem 01.01.2015 trat in Deutschland das Mindestlohngesetz in Kraft. Mit dieser Regelung gehen für Unternehmer einige Veränderungen einher – unter anderem auch im Bereich der Arbeitszeit-Dokumentation. Wir stellen Ihnen das erforderliche Formular als Download bereit.

Arbeitszeit-Dokumentation »

 

Ersetzendes Scannen

Künftig soll es die Möglichkeit geben, durch genau dokumentierte Verfahrensabläufe gescannte Belege nach Erfassung vernichten zu können. Damit entfällt die zeit- und platzraubende Aufbewahrung dieser Unterlagen in Papierform. Den dafür zwingend vorgeschriebenen Ablaufplan, die sogenannte „Verfahrensdokumentation“, finden Sie hier.

Verfahrensdokumentation »

Anlage für Verfahrensdokumentation »

 

MOSS – Sonderregelungen für Unternehmer im elektronischen Dienstleistungssektor

Die Sonderregelung "Mini-One-Stop-Shop" (kurz: MOSS) richtet sich an Unternehmer, die in einem Mitgliedsstaat der EU, in dem sie selbst keinen Firmensitz und keine umsatzsteuerliche Betriebsstätte haben, Dienstleistungen an Privatpersonen im Bereich Telekommunikation, Rundfunk, Fernsehen oder Dienstleistungen auf elektronischem Wege erbringen. Alle Fragen zum Thema MOSS werden im Informationsportal des BZSt beantwortet.

Zum Infoportal »

 

E-Rechnung – Alles, was Sie wissen müssen

Mit einem elektronischen Rechnungsaustausch können Sie als Unternehmer viel Zeit und Geld sparen. Allerdings gibt es bei der Einführung eines elektronischen Rechnungssystems einiges zu beachten. Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (kurz: FeRD) stellt Ihnen aktuelle Informationen und nützliche Hinweise rund um das Thema E-Rechnung zur Verfügung.

Zum Forum »

 

Pflicht zum Abruf der Kirchensteuermerkmale (KiStAM) durch die ausschüttende Kapitalgesellschaft

Ab 2015 müssen ausschüttungsfähige Gesellschaften (z. B. GmbH, UG) die Kirchensteuer für Gewinnausschüttungen einbehalten und abführen, es sei denn, der Gesellschafter hat einen Sperrvermerk beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) setzen lassen (Informationspflicht der Gesellschaft gegenüber dem Gesellschafter beachten). Im Zeitraum September bis Oktober jeden Jahres ab 2014 müssen kirchsteuerabzugsverpflichtete Gesellschaften die Kirchensteuermerkmale ihrer Gesellschafter (KiStAM) elektronisch abrufen. Dieser Abruf setzt die Registrierung beim BOP (Bundeszentralamt für Steuern Online- Portal) voraus. Ein Unterlassen des Abrufs kann unter Umständen bußgeldbehaftet sein.
Unter dem angefügten Link finden Sie diverse Informationen, Hilfen und Formulare. Die Registrierung und den Antrag auf Zulassung darf Ihr Steuerberater nicht vornehmen. Beim jährlichen Abruf der KiStAM darf der Steuerberater jedoch in Ihrem Auftrag als Datenübermittler tätig werden.

BZSt (Bundeszentralamt für Steuern) und den grundlegenden Erläuterungen zum Verfahren »

Erklärung zum Sperrvermerk »